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Taiwan 2017/2018 - Tag 14

Nationalpark Yangmingshan

9:00 Uhr geht es mit dem Bus los in das Vulkangebiet des Xiaoyoukeng im Nationalpark Yangmingshan, etwas nördlich von Taipeh. Auf dem Weg besichtigen wir ein Besucherzentrum mit einer schön gemachten Ausstellung inkl. künstlichem Vulkanausbruch, der mit einem Modell, einer Videowand und Geräuschen simuliert wird.

Danach fahren wir weiter zum Vulkan und besichtigen rauchende Schwefelschlote aller Größen. Wir besteigen zusammen mit vielen anderen Touristen den benachbarten Berg Mt. Qixing mit 1120 m Höhe. Wir schwitzen stark, weil es aufgrund der Dämpfe sehr schwül ist bei allerdings nur ca. 12°C Außentemperatur.

Schwefelschlote überall
Schwefelschlote überall
Unterwegs zwischen Wolken und Schwefeldampf
Unterwegs zwischen Wolken und Schwefeldampf
Unterwegs zwischen Wolken und Schwefeldampf
Unterwegs zwischen Wolken und Schwefeldampf
Kaum ein Ausblick möglich.
Kaum ein Ausblick möglich.

Nach dem Abstieg fahren wir in ein luxuriöses 5-Sterne-Hotel, das Yangmingshan Tien Lai Resort & Spa. Dort haben wir unser Abschlussessen. Wir sitzen allein in einem riesigen Essenssaal und bekommen sehr viele unterschiedliche Speisen serviert, es will gar nicht mehr aufhören. Suppen, Fisch, Fleisch, viel Gemüse. Alles sehr schön angerichtet und dazu schmeckt alles ausnahmslos hervorragend. Wir müssen aber sehr viel stehen lassen, denn es ist einfach viel zu viel.

Nach diesem guten Essen fahren wir ein Stück weiter zu einer Teeplantage, in der wir zuerst einen kleinen Spaziergang durch die Felder machen. Es ist ein Familienbetrieb und es wird hier nicht sehr viel Tee angebaut. Der Tee wächst auf größeren Beeten. Auf dem Rückweg kehren wir in eine kleine Hütte ein, in der die Chefin bereits auf uns wartet. Dort bereitet sie für uns Oolong-Tee zu. Wir beobachten, wie sie sehr sorgfältig alles zubereitet. Dabei werden drei Aufgüsse des Tees gemacht und alle in einer Kanne zusammengegossen. Jeder Aufguss zieht nur sehr kurz: Der erste Aufguss 40 Sekunden, der zweite 50 Sekunden, der dritte 60 Sekunden. Das Ergebnis ist sehr gut. Oolong-Tee ist halb fermentiert und damit praktisch die „Mitte“ zwischen Schwarzem Tee und Grünem Tee. Wir bekommen auch noch etwas zu essen, es ist eine Art lauwarme Reis-Gemüse-Tasche in einer etwas schleimigen grünen Umhüllung, evtl. sind es Algenblätter? Jedenfalls schmeckt es sehr gut, macht aber auch sehr satt. Und wir haben ja erst zu Mittag gegessen!

paziergang in der Teeplantage
Spaziergang in der Teeplantage
Spaziergang in der Teeplantage
Spaziergang in der Teeplantage
Spaziergang in der Teeplantage
Spaziergang in der Teeplantage
Die Chefin erwartet uns schon!
Die Chefin erwartet uns schon!

Wir fahren weiter zu einem Schwefelbad. Dort gibt es erst einige Irritationen, weil einige Becken leer sind. Überhaupt ist die Anlage etwas verlassen und niemand kümmert sich um uns. Auch unser Guide hat etwas Mühe, sich zurechtzufinden. Ich lasse das Bad ausfallen, aber andere aus der Gruppe benutzen die Fußbäder mit ca. 42°C. Der Zufluss ist offen und man sieht die Temperatur von ca. 60°C bis 80°C. Mit der Zeit kommen noch andere einheimische Besucher, vermutlich nach ihrem Feierabend und setzen sich an das Fußbad.

19:30 Uhr gehen wir zum Abendessen und wir finden in unserer Straße etwas weiter stadteinwärts ein schönes Restaurant mit tollem Sushi, guten Salaten mit Shrimps und Schinken. Dazu Reis und Bier, diesmal aus kleineren Flaschen. Der englisch sprechende Kellner (es ist wohl der erste, den wir hier treffen) hilft uns bei der Bestellung.

Danach noch in eine kleine Kneipe ohne Gäste. Es ist wohl noch zu früh. Die Barmannschaft spielt an den Spielautomaten oder schwatzt. Ich bestelle ein „Creaming Honey Beer“, das ist ein Honig-Milch-Gemisch mit Bier aufgefüllt. Schmeckt sehr gut!

Gegen 22:30 Uhr bin ich im Bett.