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Taiwan 2017/2018 - Tag 1

Reisetag Frankfurt/Main - Taipeh

Es geht sehr früh los, denn schon um 5:27 Uhr geht mein IC pünktlich zum Frankfurter Flughafen. Der Zug ist fast leer und völlig überheizt. Die Schaffnerin entschuldigt sich, sie hat schon alles versucht, die Heizung zu drosseln. Außerdem ist das Sitzplatzreservierungssystem heute defekt, sodass ich mir das Geld auch hätte sparen können. Ab Aschaffenburg wird es richtig voll und die Pendler nach Frankfurt starten in ihren letzten Arbeitstag vor Weihnachten.

In Frankfurt laufe ich durchs Terminal 1 zum Sky Train zum Terminal 2. Auf dem Weg entdecke ich zum Glück einen gut sortierten Taschenladen, in dem ich eine sehr schöne und praktische Umhängetasche erstehe, die mich in den nächsten Tagen begleiten soll. Denn mein Rucksack ist diesmal eine Nummer größer als sonst für die geplante große Bergtour und als Stadtgepäck ungeeignet. Im Terminal 2 gebe ich bei China Airlines, der taiwanesischen Fluggesellschaft, mein Gepäck ab. Den Boarding Pass habe ich schon online besorgt, was sich im Nachhinein als Besonderheit in unserer Gruppe entpuppen soll.

Ich esse noch ein paar Weißwürste mit Brezel und gehe dann zum Gate. Planmäßig sollen wir 9:40 Uhr boarden, aber es zieht sich Ewigkeiten hin. Sicherlich 1 Stunde später bin ich dann im Flugzeug, eine Boeing 777-300ER und darf in der Premium Economy Platz nehmen, weil ich mir diesen Luxus gönnte. Breite Sitze, große Abstände, es sieht wirklich ganz toll aus. Ich sitze in der ersten Reihe vor der Wand und habe dazu eine sehr nette Sitznachbarin, mit der ich im Laufe des Fluges sehr angenehm plaudere, sodass die lange Flugzeit von 13 Stunden schnell vergeht.

Boeing 777-300ER der China Airlines in Frankfurt/Main
(C) Oliver Saenger, airliners.net

Das Essen an Bord ist gut, sehr regelmäßig Getränke, dazu eine kleine Flasche Wasser am Platz und als Besonderheit sehr wirksame Noise-Cancelling-Kopfhörer, die das dröhnende Fluggeräusch sehr gut aktiv verringern. Ich trage diese Dinger fast den ganzen Flug und kann so wirklich ein paar Stunden schlafen. Dazu schaue ich einige Filme, unter anderem „Kingsman“, der mir trotz der Gewaltszenen gut gefällt.