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Ecuador 2002 / 2003 - Tag 13

Fahrt zur Pazifik-Küste, Äquator-Denkmal

Gleich früh geht es los an die Küste, es wird eine lange Fahrt.
Unterwegs halten wir nicht weit von Quito am Äquator-Denkmal, womit an eine Vermessungsexpedition im 18. Jahrhundert erinnert wird, als die Position des Äquators bestimmt wurde. Ein sehr schönes Denkmal und noch schöner ist das Postamt dort, wo man Post mit dem Äquatorstempel aufgeben kann. Die gesamte Reise über habe ich meine Postkarten aufgehoben für diesen Ort, damit alles gut weggeht. Nur das Postamt hat zu!!!
Ich bin wirklich sehr ärgerlich und sogar etwas wütend. Während unserer ganzen Anwesenheit dort machte es auch nicht auf. Nur eine nette Dame im Reisebüro gegenüber vom Postamt konnte mich besänftigen, denn sie hatte einen Äquatorstempel und stempelte geduldig fast alle Postkarten unserer Gruppe. Nur wegschicken konnte ich sie nicht. So nahm ich also alle wieder mit. Eine wäre besonders wichtig gewesen, weil sie an einen Briefmarkensammler gehen und so authentisch wie irgendwie möglich sein sollte. Ich bitte Benno, sie für mich einzuwerfen, wenn er mal wieder am Äquator ist, was er auch gern tut, sagt er.

Wir fahren weiter, an vielen Plantagen vorbei, Bananen (Ecuador ist der größte Bananenexporteur der Welt), Palmöl-Nüsse etc. An einem Obststand kaufen wir Melonen und eine Milch-Zucker-Kokosraspelmasse, die sehr gut schmeckt.

Gegen 17:00 Uhr kommen wir in Atacamas an, der Ort ist ziemlich dreckig und ganz anders als die Orte, die wir bisher sahen. Unser Hotel "arco iris" erregt auch das Missfallen vieler der Gruppe, ich finde es nicht so schlimm. Direkt am Strand und sehr hauseruntypisch, ganz touristenmäßig. Wir sind die Einzigen, die nach Trekking aussehen. Wir gehen gleich noch im Pazifik baden, das Wasser ist 26 °C warm, wirklich angenehm und nicht so extrem salzig. Der Strand ist sehr flach und glatt, das Wasser hat selbst in der Brandung eine enorm starke Strömung, sodass man beim Planschen in den Wellen ziemlich abtreibt.

Abends essen wir in einem sehr guten Restaurant "La Estancia" in der Straße, wo neben unserem Hotel auch Dutzende Bars sind und die parallel zum Strand verläuft. Der Kellner zaubert beim Einschenken und ist supergalant, das Essen exzellent, ich esse Krabben im Bierteig und bin hingerissen. Danach in die "Waikiki Bar" schräg gegenüber, die Cocktails dort sind wahre Kunstwerke und habe immer ca. 1 dl Alkohol. Vor allem die Piña Colada ist eine Wucht, verziert mit vielen Früchten, darauf gezuckerte Kondensmilch. Oder ein Cocktail in einer hohlen Ananas, das Oberteil der Ananas mit gelockten Blättern, auf anderen nicht gelockten Blattspitzen sind Melonenbällchen gespießt. Wir schaffen alle nur einen Cocktail und gehen schlafen.

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Äquator-Denkmal mit den Expeditionsmitgliedern von damals
Äquator-Denkmal