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Ecuador 2002 / 2003 - Tag 1

Reisetag Freiburg-Frankfurt-Amsterdam

Pünktlich um 9:56 Uhr geht es los, ab Freiburg mit einem ICE3, ich habe einen guten Platz in einem Abteil der 2. Klasse, was aber irgendwie wie 1. Klasse aussieht. Der Zug besteht ganz komisch aus zwei Einzelteilen, sodass man nicht von ganz vorn nach ganz hinten durchlaufen kann.
Nach einem schönen Weihnachtsfest bin ich noch etwas in Gedanken über die letzten Tage, aber eigentlich bin ich guter Dinge und gespannt auf die nächste Zeit.

Im Zug sitzt mir eine Dame gegenüber, die in einem Reiseführer über Lissabon schmökert und wie ich ab Frankfurt fliegt. Sie war noch nie dort am Flughafen und so lotse ich sie mit mir zusammen zum Terminal 2 mit dem Shuttle, wo auch sie abfliegt mit Iberia. Am Flughafen in Frankfurt treffe ich vor dem KLM-Schalter eine andere Rucksacktouristin, die von ihren Eltern gebracht wird. Erst denke ich, sie ist auch von Hauser, sie gehört aber zu einer Wikinger-Ecuador-Reise, die ganz ähnlich ist, aber bis 16.1. geht. Etwas später treffe ich dann doch noch eine Dame aus meiner Gruppe, die mit mir nach Amsterdam fliegt. So habe ich dort wenigstens Gesellschaft, schließlich haben wir in Amsterdam über 6 Stunden Aufenthalt. Auch wenn ich ganz gern in meinem neuen Buch "Die Entdeckung des Himmels" gelesen hätte, ist mir eine Unterhaltung doch etwas lieber.

Im Flugzeug nach Amsterdam, einer Fokker 70 (KLM Cityhopper) sitze ich in der allerersten Reihe hinter dem Cockpit, der Flug ist super und dauert nur 50 min., die Landung kaum merkbar und supersanft. In Amsterdam zum Gate E18, ganz weit draußen und auch weit weg von den Geschäften und anderen Ablenkungen auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol, der mir wirklich gut gefällt. Gegen 18:00 Uhr trifft die nächste Teilnehmerin aus München ein. Dann eine ganze Weile nichts, ich tingele durch den Flughafen, esse etwas und schaue mir ein Mini-Museum mit Gemälden und anderem an, was im Flughafen aufgebaut ist.

Gegen 23:30 Uhr fliegen wir endlich mit etwas Verspätung ab, weil einer der Anschlussflüge Verspätung hatte. Eine MD11 von KLM bringt uns erst mal in etwas weniger als 10 Stunden nach Bonaire, einer kleinen Insel der Antillen, vor der Küste Venezuelas. Ich habe einen guten Platz in der linken Zweierreihe am Gang, neben mir eine Ecuadorianerin. Die Reisegruppe, die sich so nach und nach in Amsterdam am Gate einfand, ist auf den ersten Blick mittelmäßig schrecklich. Die Altersstruktur ist wie bei meiner letzten Hauser-Reise etwas oberhalb von mir, sprich, ich bin wohl der Jüngste der Gruppe. Aber es gibt auch Lichtblicke.

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KLM Cityhopper Fokker 70