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Kuba 2013/2014 - Tag 3

Wasserfall „Salto del Guayabo“, Cayo Saetía

Nach dem Aufstehen 6:30 Uhr geht es 7:00 Uhr zum Frühstück, vorher fotografiere ich etliche Haustiere rund um das Restaurant. Es herrscht wohl auch hier für die Angestellten Eigenversorgung, d.h. eigene Hühner, Truthähne und Schweine sind viel wert.

Das Frühstück ist hervorragend. Es gibt Brot, Käse, Wurst, Kokosmarmelade (frische Kokosflocken mit Zucker angerührt), Früchte, Ananassaft, sehr guten Milch-Kaffee.

Mit dem Bus geht es danach nur ca. 30 Minuten zum einer Station bzw. einem Restaurant oberhalb eines Wasserfalls mit Namen „Salto del Guayabo“, zu dem wir anschließend hinabsteigen. Es geht ca. 200 Höhenmeter abwärts durch den Dschungel. Auf dem Weg sehen wir ein altes Wasserkraftwerk, zu dem auch Schienen führen. Der Generator ist nicht besonders klein, sodass hier scheinbar einiges an Strom erzeugt werden konnte. Es ist sehr schwül und warm trotz der frühen Stunde und wir schwitzen mächtig. Unten am Wasserfall picknicken wir und einige baden im Teich unterhalb des Wasserfalls. Das Wasser ist rostbraun vom Sediment der Felsen.

Der Aufstieg ist noch anstrengender als der Abstieg und wir schwitzen, was das Zeug hält. Klitschnass oben ausruhen und im Restaurant etwas trinken und ein paar Früchte genießen.

Danach geht es weiter mit dem Bus, ca. 2 Stunden zur Insel Cayo Saetía, wieder zu einem Hotel (die "Villa Cayo Saetía") für Bonzen, was wie das vorige übrigens auch der örtlichen staatlichen Agentur Gaviota gehört, mit der wir reisen. Gaviota ist ein riesiges staatliches Unternehmen, unterstellt dem Militär und Raoul Castro. Gaviota gehören Hotels, Busse, Agenturen etc. Der Name ist an vielen Orten allgegenwärtig.

Auf dem Weg kommen wir an einem Kontrollpunkt vorbei, den wir schon gestern passierten. Hier wird kontrolliert, ob die Wanderarbeiter aus den Kaffeeplantagen und ja nicht zu viel Kaffee (eine bestimmte Menge ist erlaubt) mitnehmen.

Auf der Insel angekommen machen wir es uns in der Lobby bequem und trinken unsere Begrüßungscocktails (Cuba Libre) und warten lange auf unsere Pässe und die Zimmerschlüssel. Die Zimmer sind einzeln stehende kleine Hütten. Ich bekomme Nr. 12, ganz am Ende des Wegs und die größte Hütte von allen. Es ist praktisch ein Ferienhaus mit jeglichem Komfort (z.B. 2 Klimaanlagen, TV, vollständige Küche, Badewanne)! Sehr gut.

Danach kurz zum hoteleigenen Strand, etwa 100 Meter unterhalb. Ich laufe an einem großen Grillplatz innerhalb des Hotels vorbei, wo schon die Vorbereitungen laufen zum Grillen eines Spanferkels. Wie uns Julio erklärt, ist das Spanferkel eher Nebensache. Wichtig ist, dass das Grillen lange dauert und dabei entsprechend viel Rum getrunken werden kann!

Wir baden an dem einsamen schönen Strand und gehen zurück ins Hotel. Eine tolle Vorbereitung auf das Weihnachtsabendessen!

Es gibt auch hier einen guten Billardtisch auf einer Terrasse mit Blick aufs Meer. Julio spendiert eine Flasche Rum und hat schon etwas gekostet. Wir spielen zu viert und haben sehr viel Spaß.

Gegen 19:00 Uhr beginnt das Abendessen, dazu sehr gute Livemusik mit unermüdlich spielenden Musikern. Dazu ein großes Buffet mit dem (trotz Rum) sehr gut gelungenen Spanferkel, Pommes, Bananenchips, Tomaten, Gurken, Suppe. Das Dessert ist ein merkwürdiger Flan aus gezuckerter Kondensmilch. Ich gebe meine mitgebrachten Lebkuchen aus und wir verbringen noch einen schönen Weihnachtsabend mit Musik, aber ohne Geschenke. Was ist nun besser?

Gegen 22:00 Uhr fallen wir müde ins Bett.

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Mein Blockhaus des Hotels Villa Pinares de Mayarí
Großes Restaurant in der Villa Pinares de Mayarí
Oberhalb des Wasserfalls auf einer Aussichtsplattform
Auf dem Weg zum Wasserfall ein altes Wasserkraftwerk
Am Wasserfall Salto del Guayabo
Um uns herum der Dschungel
Wieder eine nette Bett-Dekoration in der Villa Cayo Saetía