Costa Rica und Panama 2005/2006 - Tag 15

Bootstour, Schwimmen/Schnorcheln, Red Frog Beach, "The Reef"

Wir dürfen heute etwas später als sonst aufstehen und auch frühstücken, schließlich ist ja Neujahr. Auf dem Weg zum Frühstücksraum im Hauptgebäude sehen wir Dutzende großer schwarzer Geier, die auf der Straße warten und in Mülltonnen nach Fressbarem suchen. Tolles Feeling.

Nach dem Frühstück machen wir eine Bootstour zwischen den Inseln der Inselgruppe um die Hauptinsel Colón. Wir sollen Delfine beobachten können, leider sehen wir wieder keinen Einzigen. Obwohl Delfine hier eigentlich täglich beobachtet werden sollen können. Unser Bootsführer telefoniert im Minutentakt mit seinem Handy, u.a. auch mit anderen Booten, ob die denn Delfine sehen, aber keine Flosse zeigt sich.

Wir halten an einem Restaurant am Ufer einer Insel, um dort das Mittagessen zu bestellen, die Hummer in einer Reuse warten schon. Wir haben aber alle keine Lust auf Mittagessen, so fahren wir weiter zum nächsten Stopp, wo wir baden und schnorcheln können. Es ist ein großer Steg, auf dem kleine Häuschen stehen, und von dem man ins Wasser steigen kann. Das Wasser ist sehr warm, kristallklar und sehr ruhig, man sieht den Grund und auch viele bunte Fische schon vom Steg aus. Ich schwimme ein paar Runden und schnorchele nicht und schaue mir die Szenerie ansonsten vom Steg aus an.

Nach etwa 2 Stunden geht es weiter zu einer anderen Insel zum Red Frog Beach. Diese Inseln sind fast alle rundum von Mangroven aller Art bewachsen, sodass Strandstücke sehr selten sind. Hier ist aber einer, etwa 100 Meter lang, sehr schön, auch eine tolle Brandung. Wir verbringen einige Zeit hier, baden aber wegen der Strömung lieber nicht. Alle dösen oder spazieren umher und erholen sich. Der Strand hat den Namen von einem Pfeilgiftfrosch, der knallrot ist und hier öfters vorkommt. Wir sehen einen der Frösche an einem Palmenstamm, ich kann ihn aber nicht fotografieren. Er ist etwa so groß wie ein Daumennagel und sehr schnell.

Dann zurück zum Hotel, duschen. Auf dem Weg zurück bitten wir unseren Bootsführer zu einem Abstecher zum Jachthafen, welcher vor der Insel ist und nur über den Wasserweg erreichbar ist. Teilweise extrem große und luxuriöse Jachten aus aller Herren Länder liegen dort, schön anzusehen.

Aus Schaden klug geworden, begeben wir uns vorerst zu zweit umgehend auf die Suche nach einem schönen Restaurant für abends. Ganz am Ende der Straße finden wir eines, das "The Reef". Der Spruch des Hauses: "Your Home away from Home". Stimmt. Direkt am Wasser gelegen, hat man einen herrlichen Blick. Von der Straßenseite ist es recht unscheinbar und kaum zu finden, insgesamt aber wirklich urgemütlich und vor allem sehr gut geführt. Ich laufe noch einmal zurück zum Hotel, um einerseits die Kamera zu holen, andererseits dem Rest der Gruppe bescheid zu geben. Doch keiner folgt uns, sodass wir alleine herrlichen Fisch essen, ganz frisch und unheimlich lecker. Die Preise sind sehr niedrig, die Bedienung perfekt. Der Chef empfiehlt uns bei der Bestellung Fische unterschiedlicher Größe an, indem er mit den Armen jeweils die Fischlänge zeigt und uns wählen lässt. Märchenhaft. Auch die Rechnungsstellung war in wenigen Minuten erledigt, so geht es also auch! Wir geben viel Trinkgeld und suchen die anderen, die wir dann im "El Limbo" von gestern finden. Zwischendurch regnete es sehr stark, was wir in unserem tollen Restaurant noch abwarteten. Wir schwärmen dem Rest der Gruppe so lange vom "The Reef" vor, bis sie uns lautstark aufordern, das sein zu lassen.

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Unterwegs zwischen den Inseln
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Schnorcheln
Ein einsamer Wächter am Red Frog Beach
Die größte Jacht der Insel Colon
Blick vom The Reef