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Azoren 2008 - Tag 11

Hochlandwanderung, Fajã da Ouvidor

Wie immer 9:00 Uhr Frühstück, das Taxi holt uns auch wie immer pünktlich um 10:30 Uhr. Wir fahren ins Hochland, kaufen unterwegs in Urzelina Picknick.

Auf einem Wanderparkplatz in der Nähe des Pico do Pedro starten wir, unser erstes Ziel soll der Pico da Esperanza sein, mit 1.053 m der höchste Berg der Insel. Auf einem Forstweg aus schwarzem Lavasand geht es leicht bergauf, der Wind bläst stark und es wird kälter. Es gibt auch windgeschützte Bereiche des Weges, aber an der nächsten Ecke stürmt es schon wieder. Vorbei am Pico Verde und anderen kleinen Gipfeln haben wir tolle Aussichten nach unten zu beiden Küsten, Nord und Süd, wo oft die Sonne scheint und rüber zum Pico, immer noch 1000 m höher als unser höchstes Ziel heute.

Dann biegen wir ab und gehen über Wiesen, die hucklig und bucklig sind und voller Trittfallen. Man muss sehr aufpassen, was wir auch erfolgreich tun. Der Pico da Esperanza ist natürlich ein Vulkan mit Krater, auf dessen Rand wir einmal rundum gehen. Ein richtiges Gipfelkreuz gibt es nicht, aber das ist nicht so schlimm. Kurz ein Rundblick am Gipfel, dann wieder runter.

Unser nächstes Ziel ist die Ortschaft Norte Grande. Wir laufen weiter immer auf dem sich schlängelnden breiten Forstweg. Einmal begegnen wir einem Jeep mit Forstleuten, sonst ist die Gegend menschenleer. Wir picknicken an einem halbwegs windgeschützten Felshaufen. Auf dem Weg viel Knipserei mit den Fotoapparaten, denn Sonne und Wolken wechseln schnell und damit die Beleuchtung, ständig neue tolle Ansichten der Landschaft.

In Norte Grande ein kleiner Kaffee-Stopp zum Verschnaufen, dann noch einmal etwa 400 Höhenmeter abwärts zu Fajã do Ouvidor zu einem Restaurant. Die unentwegten Wasserratten lassen sich ein Bad in einer spektakulären Badestelle nicht entgehen. Abends essen wir die Spezialität des Hauses, weißen Thunfisch, der sehr lecker und saftig ist. Dazu gibt es hausgemachten Rotwein und natürlich Aguardente. Unser Wanderführer Christian eröffnet uns, dass wir aber wieder hochwandern müssen ins Dorf zu den Taxis, weil die wohl wegen der vielen Schlaglöcher nicht in die Fajã runterfahren wollen. Ein Stöhnen macht sich breit, doch es war zum Glück ein Scherz... denn bald biegen zwei Taxis um die Ecke und holen uns ab.

Erschöpft, aber zufrieden zurück im Hotel schon gegen 20:00 Uhr, wir schwatzen aber noch beim Rotwein bis kurz vor Mitternacht.

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Blick hinüber zum Pico
Oben Wolken - unten Sonne
Der Pico da Esperanza
Ein Sonnenfleck
Noch ein Sonnenfleck
Die Wolken fallen...
Fajã do Ouvidor
Sonnenuntergang am Pico