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Taiwan 2017/2018 - Tag 13

Jadeberg (Yushan), Reisetag Yushan - Taipeh

Wir stehen wieder früh auf, gegen 5:30 Uhr. Allerdings sind wir damit die Letzten. Denn die anderen Gruppen sind schon mitten in der Nacht mit Getöse aufgestanden und im Dunkeln los, um auf dem Gipfel den Sonnenaufgang erleben zu können. So sind wir fast alle schon wach…

6:00 Uhr gibt es ein (wie zumindest ich finde) sehr gutes Frühstück mit Milchtee, frischen Dumplings und kalten Nudeln.

Wir starten 6:20 Uhr bei ausreichender Helligkeit zum Gipfel des Jadebergs. Der Weg beginnt direkt hinter der Hütte mit Treppen. Der Weg ist am Anfang sehr leicht und windet sich in Serpentinen aufwärts. Auch heute haben wir phantastisches Wetter mit tollen Ausblicken. Wir hätten es nicht besser treffen können. Dies freut uns um so mehr, weil die Wetteraussichten für die nächsten Tage denkbar schlecht sind mit Regen und Schnee am Gipfel. Heute ist wohl der letzte schöne Tag!

Der Tag erwacht um uns herum.
Der Tag erwacht um uns herum.
Der Tag erwacht um uns herum.
Der Tag erwacht um uns herum.
Der Weg ist erst einfach...
Der Weg ist erst einfach...
... weiter oben wird es felsiger.
... weiter oben wird es felsiger.
Die ersten Sonnenstrahlen über dem Yushan-Bergmassiv
Die ersten Sonnenstrahlen über dem Yushan-Bergmassiv

Im letzten Drittel des Weges gibt es einen halboffenen Schutzgang gegen Steinschlag und an seinem Ende beginnt der letzte Teil des Weges, der sehr felsig ist und etwas Kletterei benötigt. Man lässt am besten die Wanderstöcke und evtl. auch den Rucksack am Weg zurück. In Taiwan kann man das beruhigt tun!

Der Steinschlagschutz kurz vor dem Gipfel
Der Steinschlagschutz kurz vor dem Gipfel
Der Gipfel wirft seinen Schatten (voraus)
Der Gipfel wirft seinen Schatten (voraus)
Schilderwald, noch 200 Meter zum Gipfel
Schilderwald, noch 200 Meter zum Gipfel

Auf dem Gipfel auf 3952 m Höhe ist es kalt, aber nur wenig windig. Wir haben einen ganz tollen Rundumblick und machen natürlich Gipfelfotos. Dann machen wir uns an den Abstieg und sind gegen 9:30 Uhr zurück an der Hütte. Dort gibt es eine Nudelsuppe aus Resten, die wir gern essen. Auf der Gipfeltour haben wir ca. 4,3 km zurückgelegt und sind ca. 550 Höhenmeter nach oben und auch wieder abgestiegen.

Auf dem Gipfel des Jadebergs
Auf dem Gipfel des Jadebergs
Auf dem Gipfel des Jadebergs
Auf dem Gipfel des Jadebergs
Panorama vom Gipfel des Jadebergs aus, mit dichten Wolken über der Pazifikküste.
Panorama vom Gipfel des Jadebergs aus, mit dichten Wolken über der Pazifikküste.

Gegen 10:00 Uhr steigen wir wieder von der Hütte ab. Es ist erheblich wärmer als beim Aufstieg und wir schwitzen doch mächtig in der Sonne. Gegen 13:15 Uhr sind wir wieder am Wendeplatz. Neben anderen Touristen auf dem Aufstieg treffen wir auch immer wieder Träger, die Nachschub für die Hütte bringen. Meist sind sie sehr schwer beladen mit teils mehreren sehr großen Gasflaschen oder anderem riesigen Gepäckstücken. Unser Guide erzählt uns, dass der Verdienst wohl recht gut, der körperliche Verschleiß aber natürlich auch hoch ist. Die Träger sind häufig taiwanesische Eingeborene. Ich bin ziemlich geschafft und freue mich, dass ich und auch alle anderen heil wieder unten sind. Auf dem Abstieg haben wir ca. 8,5 km zurückgelegt und sind mit den ganzen Zwischenaufstiegen ca. 1300 Höhenmeter nach unten und ca. 500 Höhenmeter nach oben gestiegen.

Wir fahren wieder mit den kleinen Bussen aus dem Park und treffen unseren Bus und unseren netten Busfahrer wieder. Wir ziehen uns um, essen noch eine Kleinigkeit im Bus und starten dann zu einer sehr langen Busfahrt von ca. 13:15 Uhr bis 18:15 Uhr zurück nach Taipei.

Dort checken wir wieder ins Hotel B ein, in dem wir ja schon die ersten beiden Tage waren.

Wir gehen auch gegen 19:30 Uhr wieder in das kleine Restaurant in der nächsten Querstraße, welches wir aus den ersten Tagen in Taipeh kennen und tun uns schon leichter beim Bestellen. Wir essen wieder ganz ausgezeichnet. Ich esse gebratenen Reis mit Gemüse, andere essen tolle gebratene Schweinefleisch-Streifen oder Gemüse-Dumplings. Dazu das sehr ordentliche Taiwan-18-Beer (nicht pasteurisiert). Wieder gibt es dabei die ungläubige Frage, ob wir wirklich 4 0,6 Liter-Flaschen (für 4 Personen) wollen? Das sei doch viel zu viel!

Nach diesem langen Tag fallen wir gegen 21:00 Uhr sehr müde ins Bett.