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Sri Lanka 2011/2012 - Tag 13

Reisetag Bandarawela - Tissamaharama, Safari

7:45 Uhr aufstehen, 8:15 Uhr Frühstück, 9:00 Uhr Abfahrt. Wir fahren Richtung Tissamaharama, einer der alten Königsstädte von Sri Lanka. Wir kommen sehr gut durch den Verkehr und sind gegen 12:30 Uhr im Hotel „Priyankara“. Von der Straße her unspektakulär und auch die Lobby ist neutral und unauffällig. Aber das Hotel ist wunderschön gelegen und hat auf der Rückseite einen herrlich offenen Blick auf Reisfelder und Wäldchen dazwischen. Ein herrlicher Swimming Pool lädt zum Baden ein und auch das Restaurant sieht toll aus.

Während des Wartens auf die Zimmer internette ich ein bisschen in der Lobby und bestelle mir als Mittagsimbiss eine Gurkengazpacho, die sehr lecker und (natürlich) sri-lankisch scharf ist. Mein Zimmer ist sehr schön, im Erdgeschoss mit Terrasse, offen zum Garten, in dem noch ein kleiner Teich mit Gänsen ist. Es gibt hier auch relativ viele Mücken. Der Ausguss im Waschbecken funktioniert nicht, wird aber repariert.

Gegen 14:30 Uhr geht es los zu einer Safari. Dazu fahren wir mit unserem Bus ca. 1 Stunde zum Eingang des Yala-Nationalparks (auf der Fahrt stoppen wir kurz an einem kleinen Bach, wo ein Elefantenbesitzer seinen im Bach liegenden jungen Arbeitselefanten abschrubbt. Der Elefant hebt seinen Rüssel wie ein Periskop aus dem Wasser und erriecht unsere Anwesenheit) und dann nochmal mit drei mehr oder weniger klapperigen offenen Jeeps 1 Stunde innerhalb des Nationalparks auf extrem schlechten Schotterwegen mit riesigen Schlaglöchern. Mit uns zusammen sind sehr viele andere Jeeps unterwegs. Ich schätze, dass um uns herum sicherlich etwa 20 Jeeps sind, die sich nur mühsam verteilen. An Engstellen oder wenn plötzlich Tiere auftauchen, bilden sich wilde Staus und Zusammenballungen. Die Jeepfahrer konkurrieren untereinander und so ist manchmal von der sri-lankischen Gelassenheit keine Spur mehr.

Es ist heiß und sehr staubig. Bald sind wir alle rotbraun eingehüllt. Die Kameras muss man hier gut schützen. Wir sehen auf der langsamen Fahrt mit Zwischenstopps, aber ohne Aussteigen viele Vögel (Wiedehopf, Bienenfresser, Marabu, Pelikan, Pfaue), Wasserbüffel, aber auch Elefanten. Ein Leopard entwischt uns knapp und wir hören nur davon, dass sich wohl einer zeigte. An einem Strandabschnitt des Indischen Ozeans dürfen wir aussteigen. Hier steht auch ein Mahnmal für die Tsunami-Opfer von 2004. Von dort fahren wir schnell weiter, denn es soll wieder irgendwo im Park Elefanten geben. Viele Jeeps fahren gemeinsam los, na das wird ein Trubel werden.

Gegen 17:30 Uhr treten wir den Rückweg aus dem Park an, denn er schließt zur Dämmerung. Eigentlich schade, denn das ist die spannendste Zeit. Am Nachmittag sieht man natürlich nicht sehr viele Tiere. So sehen wir auf der Rückfahrt noch eine Elefantenkuh mit Kalb, die erst zusammen baden, dann sich mit Erde bewerfen und anschließend fressen. Ein sehr schöner Abschluss. Wir bewundern noch tolle, von der untergehenden Sonne rot beleuchtete Wolken und den Sonnenuntergang. Die restliche Fahrt im Dunkeln, hinter uns Dutzende weitere Jeeps auf Heimfahrt.
Insgesamt ist es ein schöner Park, aber es sind einfach zu viele Jeeps gleichzeitig unterwegs. So ist diese Safari eigentlich nicht zu empfehlen.

Gegen 19:00 Uhr sind wir zurück an unserem Bus und um 19:45 Uhr zurück im Hotel. Wir duschen den Staub ab und essen vorzüglich zu abend, ich wieder fast nur sri-lankisch scharf. Es gibt unter anderem tolle Chutneys. 22.30 Uhr bin ich im Bett.

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On the road again
Bei Tissamaharama
Baumfällen ist immer spannend!
Reisfelder, Stupa und Regenwolke
Blick aus meinem Hotelzimmer des Priyankara
Ein Elefant wird gebadet
Viele Jeeps im Yala-Park
Zu viele Jeeps im Yala-Park
Endlich ein Elefant!
Schon wieder auf dem Rückweg
Eine Elefantenkuh mit Kalb badet
Eine Elefantenkuh mit Kalb badet
Sonnenuntergang im Yala-Park
Sonnenuntergang im Yala-Park
Sonnenuntergang im Yala-Park