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Outback Afrika 2002 - Tag 19

Okavango-Delta

Am Morgen fahren wir mit kleinem Gepäck in zwei offenen Geländewagen zum Delta-Rand. Dazu haben wir unseren Hänger mit, darin sind die Zelte und die Küchenausrüstung.

Alles wird in die Mokoros verladen, es ist erstaunlich, was da alles reingeht. Diese geschnitzten Holzboote sind gerade so breit, dass man darin sitzen kann und etwa 3-4 Meter lang. In jedem sitzen bis zu zwei Leute, ein Fahrer steht hinten und stakt durch das ca. 1-2 Meter tiefe Wasser in den Armen des Delta. Nur eines der Boote ist moderner und aus Kohlefaser, es gleitet fast doppelt so schnell wie die anderen, sieht aber nur halb so zünftig und afrikanisch aus.

Wir fahren mit ca. 14 Booten 2 Stunden lang bis zu einer schönen schattigen Stelle auf einer Landzunge, hier zelten wir. Auf der Fahrt sehen wir im Wasser Schnecken, die Zwischenwirte von kleinen Würmern, die die Bilharziose übertragen. Gleichzeitig sehen wir Scharen von schwarzen Störchen, die diese sehr zahlreichen Schnecken fressen. Baden werde ich aber hier nicht, das steht fest...
Der Rest des Tages ist Siesta, denn im Delta ist es nicht nur sehr heiß, sondern auch sehr schwül.

Gegen 17:00 Uhr brechen wir noch einmal zu einer Wanderung auf, wir sehen wieder viele Pflanzen und Tiere. Das herrliche Licht lädt zum Fotografieren ein.

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Unser Tor zum Okavango-Delta, die Mokoro-Anlegestelle
Die Chefin
Unser Camp mitten im Delta