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Nepal 2006 - Tag 5

Patan und Patan Durban Square

Nach dem Frühstück geht es heute mit dem Taxi nach Patan, einem südlichen Vorort oder Stadtteil von Kathmandu. Patan hat auch einen Durban Square, also einen Tempelbezirk. Wir fahren mit dem Taxi eine Weile die gut ausgebaute Ringautobahn von Kathmandu und dann noch eine Strecke durch enge Straßen.

Patan ist viel ruhiger und sauberer als Kathmandu, alles ist etwas gepflegter. Gleich zu Anfang sehen wir einen von Österreich frisch restaurierten Tempel, im Inneren gibt es nicht nur ein tolles Museum, sondern auch ein kleines Restaurant.

Wir schlendern durch die Gassen und Straßen, ich kaufe u.a. Glückwunschkarten aus handgemachtem Papier mit eingewebten Blüten und Blättern vom Künstler selbst. Dann kehren wir in das Tempel-Restaurant zurück, ich esse zum Nachtisch Orangeneis, welches in einer ausgehöhlten Orange serviert wird, genannt „Orange Bomb“.

Auf dem Rückweg geraten wir in einen dicken Stau auf der Ringautobahn, weil gerade ein paar Maoisten demonstrieren. Es gibt einen nationalen Streit über die weitere Strategie. Soll man sich nach außen hin öffnen (wie die Maoisten fordern) oder sich eher verschließen und die alten Werte hochhalten? Der Stau ist das Chaos pur, auf der eigentlich in einer Richtung zweispurigen Fahrbahn entstehen gern vier oder mehr Spuren, weil jeder denkt, dass er so schneller vorankommt. Dabei wird jeder sich bietende Freiraum genutzt und es herrscht eisernes Verdrängungsprinzip.

Abends zurück im Hotel essen wir noch etwas und gehen früh ins Bett.

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Patan Durban Square
Schnitzerei Patan
Gebetsmühlen im GoldenTemple
Straßenleben Patan