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Nepal 2006 - Tag 2

Reisetag Doha - Kathmandu

9:00 Uhr geht es dann in einer anderen Maschine (Airbus A300-600) weiter nach Kathmandu, wo wir etwa 16:30 Uhr Ortszeit nach etwa 3,75 Stunden Flug eintreffen. Wieder haben wir viel Rückenwind und sind vor der Zeit da.

Unser in Deutschland schon vorbereitetes Visum mit Passbild kommt zum Einsatz, außerdem überreichen wir dazu US$ 30. Dann tauschen wir noch etwas Landeswährung, die Rupie. Der Kurs ist etwa 1:90, wir rechnen also alles durch 100, um zurecht zu kommen.

Ein Vertreter von Hauser erwartet uns schon am Ausgang und begrüßt uns auf deutsch. Im Schlepptau hat er windige Träger, vor denen er uns auch nicht warnt. Flugs luxen die Burschen mir völlig Unbedarftem Unmengen Trinkgeld ab. Das nächste Mal bin ich schlauer...

Wir fahren ins Hotel „Dwarika's“ in der Innenstadt über sehr belebte Straßen mit Linksverkehr (die Briten lassen grüßen. Der Weg ist aber nicht sehr lang. Unser Begleiter erzählt uns, dass heute wegen Straßenbauarbeiten die ganze Stadt von 10 bis 16 Uhr für Autos gesperrt war. Das sollte mal in Deutschland passieren... Fast wie in Deutschland sind die Straßen jedoch in einem recht guten Zustand. Für die angrenzenden Häuser trifft das nur zum Teil zu.

Im Hotel angekommen, staunen wir über den tollen Bau, die Einrichtung und kommen aus dem Staunen nicht heraus, als wir unsere palastartigen, riesigen Zimmer sehen. Das Bad z.B. in schwarzem Schiefer, mit Abschlusskanten aus rotem Ton und weißem deutschen Sanitär.

Am Abend gehen wir ins hoteleigene nepalesische Restaurant "Krishnarpan" und essen ein tolles 6-Gänge-Menü. Man sitzt dazu sehr tief an flachen Tischen und bekommt von der Bedienung eine Schürze umgebunden. Die Speisekarte ist wie alles Papier im Hotel aus handgeschöpften Bütten und personalisiert! Später dürfen wir die Karte auch mitnehmen. Zu jedem Gang erscheinen die Bedienungen in anderer Tracht und servieren das Essen in speziellem Geschirr, eine Variante ist z.B. aus Pflanzenblättern. Jeder Gang steht für eine Region Nepals, alles schmeckt aber sehr gut. Dazu gibt es permanent starken Reißschnaps aus kleinen unglasierten Tonschälchen, die die Bedienung aus ca. 1,50 Entfernung aus einer Kanne befüllt, ohne dabei einen Tropfen zu verschütten. So bald man ausgetrunken hat, kommt neuer. Merke: Nie ganz austrinken! Besonders gut schmeckt uns eine süßliche Kürbiscremesuppe mit viel Kardamom. Wir platzen fast und schaffen es nur mit Mühe, wieder aufzustehen und uns in unsere Zimmer zu schleppen. Zuvor erhalten wir noch als kleines Geschenk ein Glückssymbol in Form einer kleinen viereckigen Tonskulptur. Todmüde fallen wir nach unserem Reisetag gegen 22:30 Uhr ins Bett.

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Qatar Airways A300-600R
Dwarikas Hotelzimmer
Dwarikas, Badezimmer