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Mexico 2008/2009 - Tag 16

Reisetag Laguna de Bacalar - Tulum, Tulum

Wir fahren bereits 8:30 Uhr ab mit gepackten Koffern und Taschen, aber erst zum Frühstück nebenan. Die Karte ist zwar umfangreich, dafür gibt es aber nur etwa 10% davon und das ist wie üblich Rührei, Kaffee, Sandwiches. Ich esse ein Sandwich, die sind auch hier sehr gut und es sind wie immer riesige Dinger.

Gegen 10:00 Uhr brechen wir auf und sind nach einer ereignislosen Fahrt (wenn man von den zig Militär- und Polizeikontrollen absieht) gegen 13:00 Uhr in Tulum. - Doch, ein Ereignis gab es doch: Auf einem Stück Straßenbaustelle, wieder schnurgerade Straße, gab es einen Unfall: zwei Autos stießen frontal zusammen. Da in Mexico Gurte eher Zierwerk sind, sah der Unfall nicht gut und nach Schwerverletzten aus. Polizei etc. waren vor Ort und wir wurden auch nicht lange aufgehalten.

Unser Hotel "Shambala Petit Hotel" ist zwar von der Straße aus recht unscheinbar und hinter zwei großen dunklen Torflügeln verborgen, dafür tut sich dahinter eine karibische Traumwelt auf. Unser Reiseleiter schwärmte zwar schon vorab, doch nun schwärmen wir. Die Zimmer sind auch sehr nett und sauber, die Badezimmer meist außerhalb der Zimmer entweder als Gemeinschaftseinrichtung oder wie bei meinem Zimmer zwar für mich allein, aber „über den Hof“, d.h. ich muss aus dem Zimmer raus und in der nächsten Tür wieder rein. Dazwischen wie überall kleine Fußwaschbecken, damit man den Sand nicht in die Räume hinein trägt. Zum Strand sind es nur 20 Meter, dort liegen weiße Matratzen und Stühle und kleine Tischchen aus dunklem Holz stehen passend dazu herum. Alles ist sehr indisch dekoriert, wobei wir aber nicht genau wissen, weshalb gerade Indisch. Jedenfalls sehr schön. Das zum Strand vorderste Gebäude ist ein kleiner Pavillon, voll verglast und innen sehr schön eingerichtet. Hier finden Yoga-Stunden statt mit Blick auf das Meer und man kann den Pavillon auch buchen für spezielle Bedürfnisse, z.B. eine Kuschelstunde bei Kerzenschein und Sonnenuntergang. Dafür wird dann der Raum auch extra noch einmal dekoriert und hergerichtet.

Wir sonnen, baden, schwatzen und fotografieren die Idylle. Das Wasser ist herrlich warm, der Sand strahlend weiß und aus Korallenstaub und nicht aus Sand, was den angenehmen Effekt hat, dass der Sand auch in größter Mittagshitze nie heiß wird!

Gegen 19:00 Uhr laufen wir gemeinsam etwa 30 Minuten Richtung Tulum in das Restaurant „Zamas“. Es soll bekannt sein für seine guten Pizzen und auch sonst für gute Qualität. Dies hat sich aber wohl geändert, denn fast alle sind unzufrieden über ihr Essen. Dazu ist es recht teuer und das erste Mal auf unserer langen Reise durch Mexico stimmt die Rechnung nicht, natürlich zu unseren Ungunsten! Am Nachbarstisch völlig betrunkene Amerikaner, die teils mit dem Stuhl am Tisch umkippen und teils den Weg auf die Toilette an unserem Tisch vorbei nur mit größter Mühe finden.

Wir sind zurück im Hotel gegen 22:00 Uhr und genießen das Wellenrauschen und die laue Luft und schlafen ein.

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Shambala Petit Hotel, Eingangsbereich
Shambala Petit Hotel, Blick aus meinem Zimmer
Shambala Petit Hotel, Strand
Shambala Petit Hotel, Strand