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Mexico 2008/2009 - Tag 14

Reisetag Palenque - Calakmul

Heute gibt es erst 8:30 Uhr Frühstück, am Pool lungern noch übriggebliebene Nachtschwärmer rum. Aber das ist nichts für uns, denn wir wollen weiter das Land entdecken und nicht halbtrunken in halbvolle Gläser starren! Wir essen prima Toast, Butter, Marmelade und trinken dazu sehr gute Schokolade, endlich einmal wieder. So etwas gibt es einfach viel zu selten in Mexico.

In unseren Hütten mit Palmblätterdach waren einige undichte Stellen, wie wir nachts, als es stark regnete merken mussten. Einige Undichtigkeiten in einigen Hütten waren direkt über dem Bett, sodass nächtliche Bettverschiebeaktionen stattfanden. Morgens hatte ich, der wohl als Erster erwachte, kein Wasser. Der Chef hatte vergessen, die Pumpe einzuschalten.

Wir brechen 9:30 Uhr auf, doch diesmal und ab jetzt immer fährt unser Reiseleiter Yves. Denn Fahrer Hector hatte in unserer Abwesenheit (wir waren ja mit Explora und Alejandro unterwegs) einen Unfall, der Bus auf der Fahrerseite zerschrammt und der Außenspiegel ist glatt weggefahren. Grund genug, ihm eine Pause zu gönnen… Er ist natürlich etwas eingeschnappt.

Wir fahren also zügig und dennoch sicher in Richtung Calakmul, unserem nächsten großen Ziel dieser Reise. In Palenque City (extrem hässlich) noch einmal tanken und Geld abheben, sicherheitshalber. Die Straßen sind gut und praktisch leer, niemand fährt am Neujahrstag lange Strecken. Dazu sind die Straßen wieder wie mit dem Lineal gezogen, schnurgerade von einem Horizont zum anderen. Man sieht schon das Auto, was einem erst in zwei Stunden begegnet. Überholmanöver lassen sich stundenlang planen. Es wird auch viel erneuert an den Straßen und/oder neue Fahrspuren ergänzt. Der Straßenaufbau bzw. der Untergrund für den Asphalt ist allerdings lächerlich und wird sicherlich nicht lange halten.

Gegen 14:30 Uhr erreichen wir Calakmul und machen den ersten Stopp in einem Zelt-Dschungel-Camp „Oxte’tun“ („Drei Steine“) und seinem Chef Fernando, der uns morgen auch Calakmul zeigen wird. Wir essen dort zu Mittag, es gibt erst Nudelsuppe und dann riesenhafte, biftekiartige Hackfleischrollen auf einem Bananenblatt als Teller.

Danach weiter in unser Hotel “Hotel Puerta Calakmul“, was zwar rustikal ist, aber auch gleichzeitig sehr edel und gepflegt. Wir freuen uns, auch wenn unser Reiseleiter meint „völlig überteuert“. Wir trinken noch einen Kaffee im Hotelrestaurant und nutzen dort das kostenlose (auch wireless) Internetangebot und gehen früh ins Bett. Denn morgen geht es ganz früh raus zu einem Early Morning Drive in den Dschungel nach Calakmul!

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Auf der Kautschukplantage, Pfauen
Auf der Kautschukplantage, Pfauen
Auf der Fahrt nach Calakmul
Hotel Puerta Calakmul, mein Zimmer von außen
Hotel Puerta Calakmul, mein riesiges Zimmer von innen
Hotel Puerta Calakmul, mein Zimmer von innen, Badezimmer, vorderer Teil