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Madeira 2003/2004 - Tag 1

Reisetag Freiburg-Frankfurt-Lissabon-Funchal

8:56 Uhr geht es mit dem Zug ab Freiburg mit dem ICE, in Mannheim muss ich umsteigen. Die Fahrkarten sind zwar glücklicherweise im Reisepreis mit drin, leider aber habe ich versäumt, Platzkarten zu kaufen. So muss ich von Mannheim bis Frankfurt stehen, der Zug ist sehr voll, überall drängen sich die Menschen auf den Gängen.

Am Flughafen stürme ich wie von Sinnen direkt in den Transitbereich, bevor ich überhaupt eincheckte. Eigentlich weiß ich das ja, aber diesmal... Ich lasse mich also belehren und gehe eine Etage tiefer zum Checkin-Schalter der TAP. Dort treffe ich schon Ray, unseren Reiseleiter aus Dresden, der seine Familie mit auf die Reise nimmt. Ich esse aus Traditionsgründen meine völlig überteuerten Frankfurter Würstchen in der "Fly-Away-Bar", toleriere die wie immer superschlechte Bedienung und gehe dann noch mal zurück zum Checkin-Schalter um meinen dort zurückgelassenen Rucksack zu holen. Dort sind inzwischen noch mehr Leute unserer Reisegruppe eingetrudelt. Wir gehen endlich zum Transitbereich und ins Flugzeug nach Lissabon. Ca. 3 Stunden später sind wir da, es klappt alles wie geschmiert. Das Flugzeug war ein Airbus A319 mit taubenblauen Ledersitzen, also Luxus pur.

In Lissabon ist ein wenig Warten angesagt, da an unserem Airbus A320 noch ein Rad gewechselt werden muss. Zwar nicht unbedingt sehr beruhigend, aber wenn die Reparaturen VORHER stattfinden, soll es uns ja Recht sein. So gut vorbereitet fliegen wir noch mal eine Stunde nach Funchal. Bereits beim ersten Flugabschnitt verfiel ich hoffnungslos dem Harry-Potter-Fieber. Besser spät als nie, dachte ich mir und nahm in den Urlaub den ersten Band mit. Viel zu wenig, wie ich schon jetzt bemerken muss, bis zur Rückreise reicht das doch nie! Ich muss langsamer lesen, obwohl das bei dem Schreibstil und der spannenden Story schwerfällt.

In Funchal ist es schon dunkel bei unserer Ankunft, aber schon die Luft stimmt uns fröhlich, herrlich mild und etwas feucht, jedenfalls sehr angenehm. Wir fahren noch ca. eineinhalb Stunden bis zur Nordwestspitze der Insel nach Porto Moniz, teilweise über die Autobahn von Madeira. Die Straßen sind durchweg sehr gut, auch die Straßentunnel, durch die wir fahren, sind sehr modern. Auf der Fahrt sehen wir zwar nicht sehr viel, aber auf jeden Fall Tausende Lichter von Lichterketten und Lichterfiguren, die überall angebracht sind. Hunderttausende sollen es sein, sagt Ray, der Aufbau und der Abbau all dieser Dinge dauert jeweils(!) drei Monate. Aber die Madeirenser tun es gern und der elektrische Strom ist hier sehr billig.

Wir essen zusammen Abendbrot im Hotel und unterhalten uns dabei sehr gut, die Gruppe scheint eine gute Zusammenstellung zu haben. Ray erläutert das Gesamtprogramm unserer Reise, aber kaum einer hört zu... Zum Glück gibt es noch mal täglich jeweils einen Tagesplan. Die Zimmer sind auch sehr schön und gepflegt. Nur schlafen kann ich nicht optimal, aber das ist wohl normal in der ersten Nacht.

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TAP Air Portugal A319
TAP Air Portugal A320, Landung in Funchal