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Türkei / Lykien 2010 - Tag 7

Wanderung Adrasan - Leuchtturm Gelidonia

Schon 7:00 Uhr frühstücken wir prima auf der Hotelterrasse und fahren dann mit unserem Bus ein kleines Stück zum Supermarkt, Wasser kaufen. Dann noch ein Stück aus dem Ort heraus und einen Waldweg entlang, wo wir dann gegen 8:30 Uhr unsere Wanderung beginnen. Es geht erst im Wald auf angenehmen Wegen und entlang der Küste hinauf auf etwa 400 m Höhe, immer wieder herrliche Ausblicke dabei. Wieder hinunter auf ca. 150 m Höhe, und wieder hinauf auf 400 m. Und wieder hinunter auf 200 m, da sind wir aber schon beim Leuchtturm!

Dazwischen eine Mittagspause, ist ja klar. Die machen wir im Wald, wo zumindest Halbschatten herrscht, und ruhen uns aus. Dabei entdecken wir am Wegesrand völlig transparente Insektenhüllen ohne Inhalt, aber ansonsten praktisch unbeschädigt. Z.B. große Wespen oder Hornissen, kein Teil des Chitin-Panzers fehlt, nur das Innere. Es ist wohl ein Parasit gewesen, der die Insekten befiel und von innen auffraß.

Das Auf und Ab bringt uns mächtig ins Schwitzen, aber die wunderbaren Ausblicke auf die Küstenlandschaft lenken davon ab. Wir haben natürlich wieder prächtiges Wetter wie schon die ganze Zeit unserer Reise. Keine Wolke am Himmel. Das Meer glänzt vor uns zwischen den der Küste vorgelagerten Inseln.

Am Leuchtturm selber ist es nicht so schön. Sehr viel Müll liegt herum und auch sonst verleitet uns nichts zum Bleiben. Wir laufen bergab auf einem guten Weg und Ibrahim entgegen, der uns mit dem Bus abholt und in der Zwischenzeit für uns kalte Cola kaufte, die wir jetzt gern als Abkühlung trinken.

Zusammen fahren wir an eine schöne Badebucht, die aber wegen Müllgeruch nicht sehr lauschig ist. Wir baden trotzdem. Etwas entfernt vom Ufer, zu weit eigentlich, ist sogar eine Umkleidekabine mit Dusche aufgebaut! Wir ziehen uns hinter dem nächsten Baum um, wie auch so mancher Einheimische. In der Bucht ist das Wasser wieder sehr ruhig, etwas weiter draußen sind die Wellen aber schon etwas höher. Die Schnorchler berichten von schönen Fischen unter Wasser nahe den Uferklippen.

Gegen 17:30 Uhr sind wir zurück im Hotel und gehen nochmal baden am schönen Strand kurz vor Sonnenuntergang. Wieder sind sehr wenige Leute unterwegs. Diese Badebucht ist einfach zu schön gelegen mit den bergigen Ufer rundum und einer ebenso bergigen Insel mittendrin.

Das Abendessen, obwohl vollkommen untürkisch, ist ein echtes Highlight. Es gibt wie angekündigt Wild, dazu sensationelle Semmelknödel (selten aß ich bessere), und Rotkraut. Wir vertilgen alles in Windeseile und den Nachschlag (nochmal so viel) gleich mit. Alle Schüsseln sind leer und alle sind seit langem mal wieder richtig satt. Dazu gibt es einen tollen türkischen Rotwein, den wir vorher aus einer Auswahl per Verkostung aussuchen dürfen. Er heißt Öküzgözü (was eine endemische türkische Rebsorte ist) und ist von Vinolus, Jahrgang 2007 und eine Wucht. Bevor wir davon noch eine Flasche konsumieren, planen wir wie immer den nächsten Tag mit Mauritz und Karte.

Insgesamt waren wir heute etwa 7:10 h inkl. Pausen unterwegs, haben dabei ca. 15,9 km Strecke zurückgelegt und ca. 800 Höhenmeter hoch und ca. 750 Höhenmeter wieder herunter bewältigt.

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Heutige Karte
Die lykische Küste
Die lykische Küste
Felsige Wege an der Küste entlang
Die lykische Küste
Die lykische Küste