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Jordanien 2010/2011 - Tag 1

Reisetag Fürth - Frankfurt/M. - Amman

Mein Zug geht um 8:24 Uhr und bringt mich zum Nürnberger Hauptbahnhof. Es ist strenger Winter und so habe ich einige Reserverzeit eingeplant für eventuelle Verspätungen. Der IC hat in Nürnberg nur 10 min. Verspätung, welche jedoch bald mehr werden soll. Denn kurz hinter dem Hauptbahnhof halten wir, weil es in Fürth eine Stellwerkstörung gibt. Mit 45 min. Verspätung komme ich in Frankfurt/M. am Flughafen an und hetze zum Terminal 2. Am Checkin-Schalter steht niemand, also kein Warten. Dafür warte ich an den Security-Checks sehr lange. In der Schlange würge ich ein Sandwich und einen Kaffee hinunter, den ich mir noch kurz vorher kaufte. Genau zur Boarding-Zeit 13:50 Uhr bin ich am Gate und dort der Letzte, wie es den Anschein hat. Hinunter zum Bus, denn das Flugzeug hat einen Platz auf dem Vorfeld. Der Flughafen ist weitgehend schneefrei, ein Wunder nach dem Chaos der letzten Tage. Erst gestern war hier noch Ausnahmezustand! Im Bus merke ich, dass noch einige andere Nachzügler nach mir in den Security-Schlangen standen, die nach Amman fliegen wollen. Wir warten noch eine Weile und fahren dann zum Flugzeug, einem Airbus A 320 der Royal Jordanian Airline, das relativ pünktlich kurz vor 15:00 Uhr startet. Vergleichsweise große Sitzabstände und Video-on-Demand am Platz lassen den Flug recht kurzweilig sein.

Gegen 20:00 Uhr sind wir in Amman. Ein Helfer von Hauser sammelt alle Pässe von uns ein und besorgt uns (kostenfrei) die Visastempel. Währenddessen warten wir auf unser Gepäck, was auch bald eintrifft. Außerhalb des Transitbereichs begrüßt uns unser Guide Eid, ein einheimischer Jordanier und Beduinensohn, wie wir später erfahren. Er ist ein Schwarzer, was in Jordanien relativ selten ist. Wir warten auf unseren Bus, der uns in unser Hotel „Amman International Hotel“ bringt, was relativ weit außerhalb des Stadtzentrums liegt. Wir möchten noch eine Kleinigkeit essen und bestellen Getränke, Salat, Fisch und Geflügel. Nach kurzer Wartezeit kommt das Essen und es sieht nicht nur ganz toll aus, sondern es schmeckt auch noch sehr gut! Außer uns scheint es keine weiteren Gäste zu geben und wir sitzen einsam im Speisesaal. So hatten wir den Eindruck, dass die Küche auch schon geschlossen hat. Aber nichts da! Der Koch gibt sein Bestes und der Salat ist frisch und gut angemacht, der Fisch zergeht auf der Zunge und der Nachtisch ist auch ein Gedicht. Weiter überraschend für uns, dass das Essen inklusiv ist und wir nur die Getränke bezahlen müssen. Die haben es allerdings in sich und so zahlen wir für ein Bier etwa 5 Euro. Das wird in den nächsten Tagen auch so bleiben, denn so ist das eben in Jordanien. Wir verschwinden erst gegen 23:00 Uhr in unseren Zimmern, beziehungsweise Betten.

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Airbus A320 Royal Jordanian Airline