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Ecuador 2002 / 2003 - Tag 14

Atacamas, Strand

Das heutige Frühstück ist sehr reichlich, es gibt Müsli und Hörnchen und Marmelade und Käse und sehr gute heiße Schokolade.
Danach gehen einige von uns in die Stadt, ich will auf die Bank und noch einen Reisescheck in Geld verwandeln und nach einem Postamt schauen nach der Pleite am Äquator. Die Bank ist kein Problem, das Postamt ist auch offen, nur menschenleer und verlassen. Später kommen wir noch mal wieder, die Postfrau ist endlich da und zu unserem großen Glück auch ein englisch sprechender Franzose, der uns erklärt, wie es läuft. Denn es gibt nur ganz wenige Briefmarken in Ecuador! Und hier gar keine! So zahlen wir US$ 1,05 pro Postkarte nach Deutschland für einen Poststempel auf die blanke Karte, und sind gespannt, ob das klappt. Der Franzose bekam jedenfalls Post in die Hand, die für ihn ankam. Er ließ sich hier vor 5 Jahren nieder, findet es ganz gut, hat aber auch gleichzeitig viele Probleme, denn er sagt, dass man niemandem vertrauen kann.

Der Postkarten entledigt, gehen wir zurück ins Hotel, allesamt mit Sonnenbrand, denn wir vergaßen das Eincremen für den kurzen Weg. Bis zum Mittagessen liegen wir am Strand, diesmal gut eingecremt. Essen wieder im Ort, sehr gut und reichlich. Danach wieder an den Strand, ich komme endlich zum Lesen meines mitgebrachten Buches und schaffe um die 200 Seiten.

Abends wollen wir in ein italienisches Restaurant, treffen uns vor dem Hotel. Ein Pärchen unserer Gruppe machte kurz davor noch einen Strandspaziergang, aber es war schon dunkel!!! Obwohl Benno ausdrücklich genau davor warnte. Und es kam, wie es kommen musste, sie werden überfallen und entkamen mit knapper Not, eine Schnitt am Finger von der abgebrochenen Flasche der Räuber der "Lohn". Schnell zum Arzt mit einem Fahrrad-Taxi, die Wunde wurde genäht, es gab Antibiotika und Schmerzmittel dazu. Dann endlich essen, manche müssen 2 Stunden warten, denn das Restaurant ist einfach überfordert.

Trost für den Überfall und für die Warterei spendet wieder die "Waikiki Bar" von gestern, wir sprechen wieder den Piña Coladas zu und verabschieden uns schon mal vom Pazifik, obwohl morgen auch noch ein Tag ist.

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Mein Zimmer von außen