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Chile 2004/2005 - Tag 6

Pukará de Quitor,
Reisetag San Pedro de Atacama - Calama - Santiago

Spät aufstehen, weil der Vormittag eh frei ist. Zu dritt besuchen wir in dieser Zeit die Ruinen "Pukará de Quitor". Hier wohnten im 12. Jahrhundert Inkas, die versuchten, den Atacameños ihre Kultur beizubringen. 1540 wurden die Inkas dann von den Spaniern vertrieben. Etwa 3 km außerhalb von San Pedro erreichen wir nach einem Fußmarsch den Fuß des Berges mit den Ruinen, bezahlen ein Eintrittsgeld und erklimmen den Berg. Der Weg geht im Zickzack durch die Ruinen, es ist etwas anstrengend durch die starke Sonne und die Hitze. Endlich oben, haben wir einen tollen Ausblick auf San Pedro und das Drumherum und sehen aber auch, dass hinter dem Ruinenberg noch weitere Berge auf uns warten, teilweise mit Denkmälern oben drauf. Wir gehen also weiter nach oben, insgesamt sicherlich 300 Höhenmeter. Vom höchsten Gipfel mit einem Denkmal der Spanier für die getöteten Atacameños können wir sogar das "Tal des Todes" sehen, in dem wir am ersten Tag wanderten.

Gegen 12:30 Uhr sind wir erschöpft wieder im Hotel, denn bis 13:00 Uhr müssen wir auschecken. Das Gepäck kommt in einen extra Raum, dann haben wir Freizeit. Wir gehen noch mal ins "Puro Chile", in dem wir schon einmal einen leckeren Eintopf zum Mittag aßen. Wieder gibt es den, wie immer frisch gekocht, aus Kartoffeln, Mais, Fleisch etc. Auf Anfrage bekommen wir sogar das Rezept der leckeren, scharfen Tomatensoße, die es als Vorspeise zu Brot in Chile zu jeder Mahlzeit (außer zum Frühstück) gibt. Sie heißt "Pebre" und ist aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, grüner Chili, Koriander, Olivenöl und Zitronensaft.

Dann zum Flughafen, 18:00 Uhr geht es zurück nach Santiago. Wir verabschieden uns herzlich von Jenny und geben ihr reichlich Trinkgeld, was wir von den Gruppenmitgliedern vorher einsammelten, in einem selbstgebastelten Umschlag. Auch unser Fahrer bekommt so einen Umschlag aus Zeitungspapier. Es war wirklich eine schöne Zeit in der Atacama-Wüste und dank Jenny nicht langweilig.

Gegen 20:00 Uhr sind wir in Santiago, wieder treffen wir unseren alten Reiseleiter Peter. Wieder unverständliche Kommentare im Bus, aber wir haben unseren Spaß. Diesmal gibt es im Hotel (dasselbe wie am ersten Tag) Schlüssel für die Zimmer und gleich für jeden eine Fernbedienung für den Fernseher und eine für die Klimaanlage. Ein geplanter Restaurantbesuch fällt für mich leider aus, denn morgen müssen wir früh raus. Außerdem rät uns Peter davon ab, weil er sagt, dass heute an Heiligabend praktisch alle zuhause sind, viele Restaurants zu und auch sonst überhaupt nix los ist. Na so was?

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Pukará de Quitor
Pukará de Quitor
Pukará de Quitor - Blick auf San Pedro de Atacama
Pukará de Quitor
Hinter der Pukará de Quitor
LANExpress A319