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Kambodscha 2012/2013 - Tag 6

Kampot, Kep

Endlich einmal gut geschlafen, zumindest bis gegen 5:00 Uhr. Dann weckt mich laute Musik vom Nachbargrundstück, wo eine Hochzeit gefeiert wird. Diese Musik wird uns die nächsten 24 Stunden praktisch fast ununterbrochen begleiten, wenn wir im Hotel sind. Auch nachts…

Nach dem Frühstück, was leider sehr schlecht ist und auch völlig unorganisiert, fahren wir ca. 2 Stunden mit dem Boot den Prek Thom River hinauf und wieder hinab. Es ist relativ langweilig, aber auch sehr entspannend. Wir beschauen uns das Uferleben und schwatzen nur wenig. Denn der Bootsmotor ist wieder einmal sehr laut.

Danach fahren wir mit dem Bus ins Seebad Kep. Unterwegs besuchen wir eine Bio-Pfefferplantage namens „Chez Christophe“ und lassen und den Pfefferanbau erklären. Danach kaufen wir kräftig im Fabrikverkauf ein. Die Straße ist sehr schlecht und wir kommen nur langsam voran.

Mittags essen wir auf einer Art Picknickplatz am Meer. Es gibt zahllose Plattformen an der Straße, wo viele Leute essen und dösen. Wir essen an einem langen Tisch und werden aus einer Art Freiluftküche bewirtet. Das Essen ist zwar halbwegs OK, aber viel zu wenig. Für 16 Leute gibt es nur etwas Gemüse, zwei Fische, Reis. Danach etwas Obst.

Nach dem Essen fahren wir zu einem Anlegeplatz für Boote an einer breiten Landungsbrücke, denn wir wollen mit Booten nach Koh Tonsay („Rabbit Island“), das vor der Küste im Meer liegt. Dort ist heute Badenachmittag angesagt. Wir werden mit drei großen Booten gefahren, wobei wir uns fragen, warum wir nicht alle mit einem fahren. Platz genug wäre. Aber das ist eine Frage des Geldes. Je mehr Boote fahren, desto mehr Geld kann verlangt werden…

Wir baden und relaxen an einem wunderbaren, ruhigen Strand bis gegen 17:00 Uhr. Es sind nicht sehr viele Leute hier, kein Geschrei oder andere Action. Wir haben gekühlte Getränke dabei und es gibt auch frische Kokosnüsse von einem Händler. Das Wasser ist wunderbar warm und sauber.

Später, zum Sonnenuntergang werden wir wieder von den Booten abgeholt. Jedes Boot hat zwei komisch aussehende Außenbordmotoren mit einer sehr langen Welle (sicherlich 2 Meter lang) zur Schraube. Jeweils nur ein Motor läuft. Der andere ist ein Backup, welches bei uns zum Einsatz kommt, nachdem aus dem ersten Motor eine Stichflamme schlägt. Flugs den zweiten Motor gestartet und weiter geht es.

Entspannt zurück ins Hotel und duschen, dort dann auch gegen 19:30 Uhr Abendessen. Wir sind zuerst nicht sehr optimistisch, weil wir uns noch an das Frühstück erinnern. Aber das Abendessen ist ein Genuss! Sehr vielfältige Gemüsesorten, Curry, Schweinfleisch, Shrimps. Alles wunderbar und köstlich. Ich kann kaum aufhören zu essen. Es ist alles auch derartig leicht und fettarm, dass man nicht delirierend später im Bett liegen muss. Als Abschluss Früchte aus Kampot und teilweise aus dem eigenen Anbau dem Hotelbesitzers. Es gibt auch Jackfruit, was ansonsten nicht sehr oft der Fall ist.

Gegen 22:00 Uhr sind wir im Bett und müssen mit der lauten Musik der Hochzeit leben und versuchen, trotzdem etwas Schlaf zu finden.

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Die Pfefferplantage, Außenansicht mit Sonnenschutz
Die Pfefferplantage
Ein Gekko im Pfeffer
Infos über den Pfeffer
Mit dem Boot nach Koh Tonsay
Unser Strand
Unser Strand
Im Sonnenuntergang zurück ans Festland