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Azoren 2008 - Tag 4

Rosais, Wanderung zur Fajã de João Dias, Forstpark Sete Fontes

9:00 Uhr Frühstück, schlechtes Wetter begrüßt uns. Deswegen am Vormittag faul sein und ein bisschen lesen, die Taxis kommen erst 13:00 Uhr.

Erst noch ein bisschen einkaufen für's Picknick unterwegs in Urzelina, dann geht es los zur Westspitze der Insel zu der Weidelandschaft von Rosais, dort sieht es aus wie gemalt. Zwischen verblühten, aber trotzdem schönen Hortensienhecken und Weidezäunen wandern wir bis zur Steilküste und danach steil bergab bis zum Meer zur Fajã de João Dias mit ein paar Häuschen. Aber kein Mensch weit und breit. Wir picknicken am Felsstrand und beobachten die tolle Brandung. Ich sammle schöne Steine und bemerke nicht, dass eine schöne Welle auf mich zurollt - schwupps sind die Schuhe nass und dass nicht nur außen...

Wir brechen zum Rückweg auf, wieder hinauf auf die Weiden, ca. 350 Höhenmeter.

Oben angekommen geht es nach kurzer Rast und Trinkpause wieder durch die Weiden zur Straße und dort entlang zum Forstpark "Sete Fontes", was "Sieben Quellen" bedeutet. Dies geht darauf zurück, dass früher hier wohl 7 Quellen waren. Während eines starken Erdbebens Anfang der 80er Jahre versiegten die meisten der Quellen, nur eine blieb übrig. Im Park viele schöne, oft nicht einheimische Pflanzen. Dazu ein paar Tiere, wie Damwild. Unsere Taxis holen uns kurz nach Sonnenuntergang wieder ab.

Eigentlich wollen wir heute wieder in unser Stammlokal "Castelinho", aber wir haben versäumt, einen Tisch zu reservieren. Außerdem sind wir etwas später dran. Und natürlich ist kein Platz für uns. Nach langem Warten suchen wir die Containerbar auf (denn trotz Suche finden wir einfach keine Alternative im ganzen Ort) und bestellen die bekannten Hamburger und Bier. Nicht der gewohnte Luxus, aber alles andere als schlecht.

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Die Fajã von oben
Auf dem Weg nach unten in die Fajã
In der Fajã angekommen
Die Brandung des Atlantik